Neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Was Labels und Künstler jetzt beachten müssen 📦⚠️

PPWR-Quick-Check: Merch-Versand in die EU 📦⚠️

Ab dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Während in Deutschland alles weitgehend wie gehabt läuft, wird der direkte Versand von Merch an Fans im EU-Ausland für kleine Labels und Artists zum administrativen Kraftakt.

Das Wichtigste in Kürze:

In Deutschland: Keine großen Änderungen. Registrierung in LUCID und Systembeteiligung sind weiterhin Pflicht.
Im EU-Ausland: Das ist der Knackpunkt. Wer direkt in andere EU-Länder liefert, muss in jedem dieser Länder einen verpackungsrechtlichen Bevollmächtigten (Authorised Representative) benennen. Da es noch keine EU-weite Sammellösung gibt, bedeutet das: Pro Zielland ein neuer Aufwand.
📉 Weitere Hürden: Bald gilt eine Begrenzung für Leerraum in Versandboxen (max. 50 %) und strengere Regeln zur Recyclingfähigkeit.
🚨 Risiko: Verstöße können bis zu 200.000 Euro kosten.

Euer 3-Punkte-Plan:

Inland checken: Ist eure LUCID-Registrierung und Mengenmeldung aktuell?
EU-Versand planen: Analysiert eure Zielländer. Müsste ihr dort offiziell als Hersteller gelten?
Lösungen nutzen: Um den Aufwand zu senken, schaut euch Distributoren im Zielland, Sammel-Dienste für Bevollmächtigte oder eine Konzentration auf eure Kernmärkte an.

Für mehr und detaillierter Infos wendet euch auch gern an den VUT, sofern ihr Mitglied seid wird sich dort für eure Interessen eingesetzt.

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