Was die Änderungen der US-Zölle für Vinyl-Schallplatten bedeuten

Die durch Exekutivverordnungen in den Vereinigten Staaten erlassenen neuen Zölle haben in der Branche für Verwirrung hinsichtlich der Auswirkungen auf Vinyl-Schallplatten gesorgt. Die Verordnung, die am 29. August 2025 in Kraft tritt, hebt die seit langem bestehende „De-minimis“-Zollbefreiung für die meisten Waren im Wert von unter 800 US-Dollar auf.

Laut Discogs gilt diese Änderung jedoch nicht für „Informationsmaterialien“ wie Vinyl-Schallplatten, die nach wie vor gemäß US-Gesetz 50 USC 1702(b)(3) von Zöllen befreit sind. Tatsächlich sollten Schallplatten ebenso wie CDs, Kassetten und andere Tonträger von jeglichen Zöllen befreit sein. Die Komplexität der neuen Steuern und Abgaben hat jedoch dazu geführt, dass viele nationale Postdienste bereits angekündigt haben, alle Sendungen in die USA vorübergehend auszusetzen, um sich Zeit für die Vorbereitung auf die Änderungen zu verschaffen. Kommerzielle Transportunternehmen wie UPS, FedEx und DHL Express befördern derzeit weiterhin Sendungen in die USA, allerdings möglicherweise zu höheren Preisen als üblich.

Unsere Meinung: Obwohl Vinyl von den neuen Zöllen ausgenommen ist, ist es wichtig, dass diejenigen, die Schallplatten importieren oder exportieren möchten, besonders darauf achten, klare Beschreibungen und korrekte HS-Codes anzugeben. Dazu gehört auch die Verwendung des Begriffs „Informationsmaterial: Schallplatte (Vinyl)“, um der Rechtsterminologie zu entsprechen, die Schallplatten von der neuen Verordnung ausnimmt. Weitere Informationen findet ihr im vollständigen Leitfaden von Discogs.

Newsletter

Sign up for our newsletter.

With the registration I accept the privacy policy.

 

Newsletter

Melde dich hier für unseren Newsletter an.

Mit der Registrierung nehme ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.